Drittes Spiel, dritter Sieg, zweite Herren auch gegen die HSG Herrenhausen/Stöcken 2 erfolgreich

Durch die zwei parallelen Regionsoberligen war man sich im letzten Jahr aus dem Wege gegangen, doch nach der Einteilung für die Saison 2018/2019 musste die HSG Herrenhausen/Stöcken 2 als letztjähriger Zweiter der Staffel  eins jetzt in Staffel zwei bei den Sportfreunden Söhre antreten. Der Gastgeber selber hatte sich im Vorjahr als Aufsteiger lange auf Platz 3 in der Staffel 2 halten können, wurde aber nach schlechter Auswärtsbilanz in der Rückrunde noch auf Position 6 durchgereicht. Da Söhre personell für die aktuelle Saison nachgelegt hat, durfte man auf den Kräftevergleich gespannt sein, der durchaus schon eine erste Positionsbestimmung in der noch neuen Saison sein dürfte.

Dritte Minute, Tor Rodemann, aber aus Söhrer Sicht der falsche Bruder, während Cedric beim Gastgeber am Kreis steht, spielt sein Bruder Christopher bei Herrenhausen/Stöcken auf außen und kann zum 0:2 vorlegen.  Das kann natürlich der jüngere Bruder nicht auf sich sitzen lassen, Cedric Rodemann (CR7) setzt sich am Kreis vom Gegenspieler ab,  erzielt in direkter Folge den Anschluss. Wirklich blöd gelaufen, Söhres Shooter Florian Breitmeyer will den Ball von halbrechts ins Tor hämmern, ausgerechnet der größte Mann im Gästeblock geht zur Abwehr hoch und anschließend bis 10 zu Boden, kann aber trotz des zwischenzeitlichen Knockouts später wieder aufs Feld zurückkehren. In den ersten Hälfte von Halbzeit eins wird die Partie sehr ausgeglichen geführt, wobei Söhre mit Julian (Jewlz) Modrejewski einen sicheren Rückraumwerfer in seinen Reihen hat, der bereits 4 Treffer auf seinem Konto verbuchen kann. Allerdings klebt die Abwehr der Gastgeber zu sehr am 6 Meter und die Werfer von Herrenhausen/Stöcken können aus vollem Schwung kommen, so steht nach 15 Minuten ein 8:8 auf der Anzeigentafel. Torwart André Rürup kommt besser ins Spiel, kann zwei schwere Würfe in Folge wegnehmen, sofort nutzen Florian Breitmeyer und Jewlz Modrejewski die Chance, ihr Team mit 13:9 nach 19 Minuten in Front zu bringen. Söhres Mittelblockspieler Jonas Fürmeier unterbindet Kreisanspiele konsequent, doch nach Ansicht der Schiedsrichter nicht immer regelkonform. Als auch Florian Breitmeyer mit auf die Bank geschickt wird, muss sich Söhre in doppelter Unterzahl beweisen. Alex Thiel bleibt cool, der Arm ist bereits oben, trotz Überzahl der Verteidiger kann er hochsteigen und einnetzen und sichert den 4 Tore Vorsprung in kritischer Phase. Man merkt Florian Breitmeyer die Zurückhaltung nach dem unglücklichen Wurf zu Spielbeginn an, statt zu ballern verteilt er lieber, Nutznießer ist Henrik Klapproth auf rechts außen, per Heber erzielt er das 16:12 in der 24 Minute. Nichtsdestotrotz bleibt die HSG Herrenhausen/Stöcken kontergefährlich, dank schneller Tempogegenstöße nach Söhrer Abspielfehlern bleiben die Gäste mit dem 18:15 Halbzeitstand auf Tuchfühlung.

Zu Beginn der zweiten Hälfte stellt Coach Guido Meyer sein Deckungssystem um, Patrick Schulenburg spielt vorgezogen, kann den Angriff effektiv stören. Die Gäste lassen sich dazu hinreißen, von 9 Metern abzuschließen, Geschenke für Söhres zweiten Torwart Marvin Engelhardt, mehrfach kann er den Ball fangen und gleich als langen Pass rauslassen. Durch blitzschnelles Konterspiel setzt sich Söhre deutlich ab, Cedric Fernandez versenkt seinen Angriff in der 45 Minute unhaltbar zur klaren 27:19 Führung im Netz. Auszeit durch die HSG Herrenhausen/Stöcken, Guido Meyer rüttelt seine Jungs trotz sicherer Führung ordentlich wach, nicht tatenlos beim Druck auf die eigene Deckung rumzustehen. Mini-Hoffnung für die Gäste, Söhre verballert den Konter, Jewlz Modrejewski handelt sich 2 Minuten ein und fällige der 7 Meter ist platziert geworfen. Doch das Söhrer Team ist routiniert genug, sich davon nicht aus dem Konzept bringen zu lassen. Florian Breitmeyer hat seine zwischenzeitlich Zurückhaltung abgelegt, drei Treffer von ihm in Folge und Söhre führt mit 31:22 in der 50 Minute. Über den Rückraum geht bei den Gästen nichts mehr, dennoch sind ihre schnellen Außen nach wie vor für einen Konter gut. Nach dem 33:25 Anschluss bringt Guido Meyer mit seiner grünen Karte noch mal eine kurze Pause ins Spiel, damit seine Werfer durchatmen können. Schlussspurt Söhre, Kempa für Jewlz Modrejewski von halblinks nach Anspiel von Florian Breitmeyer über rechts außen zum 37:25 und auch der letzte Treffer des Spiels zum 40:27 Endstand geht das das Konto des mit heute mit 13 Toren erfolgreichsten Söhrer Schützen.

Aufstellung: André Rürup (TW), Marvin Engelhardt (TW), Cedrik Rodemann (2), Jonas Fürmeyer, Alexander Thiel (4), Kevin Sieler (2), Cedric Fernandez (3), Daniel Breitmeyer (2), Julian Modrejewski (13), Patrick Schulenburg (4), Florian Breitmeyer (9, 1), Henrik Klaproth (1)

UB

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