Heim – Debakel in der Steinberghalle
Die Sportfreunde haben nach einer indiskutablen Leistung das erste Heimspiel der Saison gegen den Northeimer HC deutlich mit 28:36 verloren. Die Gäste aus Südniedersachsen waren taktisch, physisch und auch spielerisch klar überlegen und verließen am Ende als verdienter Sieger die Halle. Söhre begann recht gut, erspielte sich in den ersten Minuten einige Chancen heraus und führte nach knapp acht Minuten durch Treffer von Johann Scherbanowitz, Yannik Ihmann und Jonas Rost mit 3:1. Danach war es aber schon vorbei mit der Herrlichkeit. Nach einem 4:0 Lauf des Northeimer HC’s hatte Söhres Coach Sascha Bertow bereits nach zehn gespielten Minuten Redebedarf. Das Spiel verlief anschließend sehr ausgeglichen 4:4, 9:9 und 11:11 war der Spielfilm. Söhres Defensive war gut, im Angriff allerdings leistete man sich zu viele technische Fehler. Beim Stand von 12:12 wurden die Seiten gewechselt.
Niklas Ihmann erzielte das erste Tor in Durchgang zwei und brachte die Sportfreunde mit 13:12 in Führung. Northeim glich schnell aus und übernahm ab Spielminute fünfunddreißig das Kommando. Söhre kam mit der offensiven Deckung der Gäste nicht klar, wirkte teilweise ideenlos und verlor immer mehr den Faden. Zudem nahm das Spiel weiter an Härte zu, da die beiden Unparteiischen prinzipiell alles laufen ließen. Letztendlich war es für die Sportfreunde ein mehr als gebrauchter Tag, da man trotz Unterstützung von 400 Zuschauern nie wirklich ins Spiel kam. 26 Gegentore allein in Durchgang zwei machte den Klassenunterschied am heutigen Tag deutlich sichtbar. Erfolgreichster Werfer im Söhrer Team war heute Alexander Thiel mit neun Treffern. Am kommenden Freitag, den 18.09.26 müssen die Sportfreunde zum Derby nach Alfeld reisen. Hier muss das Team ein anderes Gesicht zeigen, ansonsten wird es wieder nichts Zählbares geben. Anpfiff in der BBS Sporthalle ist um 20:00Uhr.
Söhre spielte in folgender Besetzung
Jannis Nowitzki (TW), Niklas Mellmann (TW), Alexander Thiel (9), Jonas Rost (5), Tom Hanel (3), Yannik Ihmann (3), Johann Scherbanowitz (3), Niklas Ihmann (2), Norman Kordas (1), Johannes Kellner (1), Niklas Tobien (1), Tom Folger, Philipp Klein, Gunnar Lehrke, Joey Wattenberg und Philipp Kouba.
MI