Niederlage gegen Plauen Oberlosa besiegelt quasi den Abstieg der Sportfreunde

Die Sportfreunde haben durch eine deutliche 28:35 Heimpleite die letzte reelle Chance auf den möglichen Klassenverbleib verspielt. Mit nur vier Siegen aus 26 Begegnungen ist es statistisch quasi unmöglich das rettende Ufer noch zu erreichen. Die 405 Zuschauer in der ausverkauften Steinberghalle sahen einen guten Start ihres Teams. Tom Hanel brachte die Hausherren mit 1:0 in Führung. Söhre hielt das Tempo in den ersten fünfzehn Minuten der Partie gegen die „Tschechen Auswahl“ aus Plauen zunächst sehr hoch und erzielte viele Tore über die zweite Welle. 10:6 führten die Sportfreunde zu diesem Zeitpunkt. Nach dreiundzwanzig gespielten Minuten führte Söhre noch mit 14:12. Danach erzielten die Gäste fünf Tore in Folge, so dass es mit einem 14:17 aus Söhrer Sicht in die Kabinen ging.
 
Die  ersten drei Treffer in Durchgang zwei erzielte wiederum Plauen und sorgte damit quasi schon für eine Vorentscheidung. Zweimal Niklas Ihmann und Norman Kordas verkürzten nochmal auf 17:20, aber dann übernahmen die Gäste weiter das Kommando. Das Team von Sascha Bertow wirkte weiter sehr verunsichert und konnte nicht mehr an die Leistung der ersten zwanzig Minuten anknüpfen. Erneut fünf Tore in Folge durch die Gäste sorgten wieder für den alten Abstand. 17:25 stand es nach gut vierzig gespielten Minuten. Diesen Vorsprung verwalteten die Gäste bis zum Ende der Partie, so das am Ende ein deutlicher und verdienter 28:35 Auswärtssieg an der Anzeigentafel leuchtete. Durch diese erneute Heimniederlage wird für die Sportfreunde das Abenteuer 3. Liga mit großer Wahrscheinlichkeit nach dieser Saison zu Ende gehen. Bester Werfer im Söhrer Team war heute Tom Hanel mit neun Treffern. Am nächsten Wochenende müssen die Sportfreunde bei den Füchsen in Berlin antreten. Will man beim aktuellen Tabellenvierten nicht ordentlich unter die Räder geraten, bedarf es allerdings einer deutlichen Leistungssteigerung.
 
Söhre spielte in folgender Besetzung
 
Lukas Reichenbach (TW), Jannis Nowitzki (TW), Tom Hanel (9), Niklas Ihmann (5), Jonas Rost (5), Tom Folger (2), Yannik Ihmann (2), Gunnar Lehrke (2), Johann Scherbanowitz (2), Norman Kordas (1), Johannes Kellner, Niklas Tobien, Alexander Thiel und Philipp Klein.
 
MI

 

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