Söhre belohnt sich nicht für couragierten Auftritt in Braunschweig

Die Sportfreunde mussten sich beim Titelaspiranten aus Braunschweig am Ende mit 29:24 geschlagen geben, wobei das Spiel lange ausgeglichen war. Söhre war gut eingestellt auf die 7:6 Angriffsvariante der Hausherren und erzielte viele Treffer ins leere Tor, konnte aber letztendlich das Momentum beim Stand von 17:17 nicht nutzen. Die Sportfreunde gingen durch einen Treffer von Tom Folger mit 0:1 in Führung. Danach übernahmen allerdings die Löwenstädter das Kommando, legten immer vor, ohne sich allerdings entscheidend abzusetzen. Der Spielfilm in der Anfangsphase war wie folgt: 1:1, 2:2 und 4:4. Danach gab es einen 4:0 Lauf der Heimmannschaft, so dass diese sich erstmal etwas deutlicher mit 8:4 absetzen konnte.  Söhre blieb aber über die Zwischstände 8:6, 10:8 und 12:10 zumindest in Schlagdistanz. Die Defensive der Sportfreunde zeigte sich heute stark verbessert, die Chancenauswertung war allerdings wieder unterirdisch. Gerade in der Anfangsphase erspielte man sich ausreichend Möglichkeiten, konnte diese aber nicht nutzen. Zur Halbzeit führte Braunschweig dann mit 14:11.

Den ersten Treffer in Durchgang zwei erzielte Niklas Ihmann für sein Farben und verkürzte auf 14:12. Als der heute wieder gut aufgelegte Jannis Nowitzki nach knapp achtunddreißig gespielten Minuten den Ball zum 16:16 ins leere Tor der Braunschweiger beförderte, war das Spiel wieder völlig offen. Tom Hanel konnte anschließend noch auf 17:17 stellen, ehe der Favorit durch vier Treffer in Folge auf 21:17 erhöhte. Das war eine kleine Vorentscheidung. Johannes Kellner war es, der sieben Minuten vor Ende der Partie nochmals auf 23:21 verkürzen konnte, mehr war aber nicht drin. Am Ende siegte Braunschweig verdient mit 29:24, wobei der Sieg sicher 1-2 Tore zu hoch ausgefallen ist. Erfolgreichster Werfer im Söhrer Team war heute Tom Hanel, der acht Treffer erzielen konnte. Am kommenden Samstag ist dann die HSG Ostsee zum Kellerduell in der Steinberghalle zu Gast. Anpfiff ist um 19:30Uhr.  Es wird empfohlen sich Karten im Vorverkauf zu sichern, da die Verantwortlichen mit einer gut gefüllten Halle rechnen.

 

Söhre spielte in folgender Besetzung

Jannis Nowitzki (TW) (2), Lukas Reichenbach (TW), Tom Hanel (8), Niklas Ihmann (3), Tom Folger (3), Jonas Rost (3), Johannes Kellner (3), Linus Freiwald (2), Norman Kordas, Gunnar Lehrke, Niklas Tobien, Yannik Ihmann, Johann Scherbanowitz und Philipp Klein.

MI

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