Söhre hält lange mit im Erzgebirge unterliegt am Ende aber mit 35:29
Die Sportfreunde haben Ihr Auswärtsspiel gegen den EHV Aue in der Erzgebirgshalle in Lößnitz vor gut 1000 Zuschauern mit 35:29 verloren. Die ersten Minuten der Partie waren auf beiden Seiten etwas von Nervosität geprägt. Aue hatte sich gut auf Söhres Rückraum eingestellt und attackierte diesen sehr offensiv. Das nutzten die Sportfreunde allerdings in dem sie immer wieder ihren Kreisläufer Norman Kordas in Szene setzten. Er war es auch der die ersten vier Treffer der Partie für seine Farben erzielte. Das Spiel verlief während der gesamten ersten Hälfte sehr ausgeglichen. Die Führung wechselte immer wieder und keine Mannschaft konnte sich absetzen. Der Spielfilm war 3:3, 6:6, 8:6, 10:12,14:14. Beim Stand von 17:16 für den EHV ging es dann in die Kabinen.
Zu Beginn von Durchgang zwei zunächst das gleiche Bild. Nach vierzig gespielten Minuten führten die Gastgeber mit 22:21. Vier Tore in Folge für den EHV Aue brachten Söhre dann aber auf die Verliererstraße, als Aue mit 26:21 erstmals auf plus fünf stellen konnte. Innerhalb von nur wenigen Minuten griff Söhres Coach Sascha Bertow gleich zweimal zur grünen Karte, allerdings ohne nenneswerten Erfolg. Die Sachsen verwalteten diesen Vorsprung bis zum Ende der Partie. Unglücklich für die Sportfreunde, das Kampfgericht verhängte zwei Zeitstrafen in entscheidenden Spielphasen gegen sie. Am Ende kassierte man eine verdiente, aber sicherlich zu deutliche Niederlage beim aktuellen Tabellenvierten der Liga, der sich so für die Hinspielniederlage in Diekholzen revanchieren konnte. Beste Werfer für Söhre waren heute Norman Kordas mit 11 Treffern und Tom Hanel, der 6 mal erfolgreich war. Zudem wurde nach dem Spiel noch Norman Kordas zum „Man of the match“ ausgezeichnet. Vielen Dank nochmals an den EHV Aue für die herzliche Gastfreundschaft. Nächstes Wochenende ist spielfrei, bevor es dann in 2 Wochen zum HC Eintracht Bezwinger Eider Harde nach Rendsburg geht.
Söhre spielte in folgender Besetzung
Jannis Nowitzki (TW), Lukas Reichenbach (TW), Norman Kordas (11), Tom Hanel (6), Johann Scherbanowitz (4), Niklas Ihmann (2), Yannik Ihmann (2), Jonas Rost (2), Tom Folger (1), Alexander Thiel (1), Linus Freiwald, Johannes Kellner, Philipp Klein und Gunnar Lehrke.
MI