Söhre im Heimspiel gegen Burgdorf nur Unentschieden

Die Sportfreunde konnten am vergangenen Sonntag nicht an die gute Leistung des letzten Heimspiels anknüpfen. Gegen die dritte Mannschaft des TSG Hannover Burgdorf, die nur mit einem Rumpfkader in Diekholzen erschienen waren, musste man sich am Ende mit einem 25:25 Unentschieden zufrieden geben. Söhre begann gut, ging 2:0 in Führung und führte nach gut sechzehn gespielten Minuten mit 11:4. Die rot weißen präsentierten sich in dieser Phase des Spielsķ sehr spielfreudig und kamen aus einer sicheren Deckung zu einfachen Toren über die zweite Welle. Erfolgreichster Werfer bis dahin waren der Ex-Burgdorfer Lukas Range und Yannik Ihmann. Bis zur Pause konnten die Burgdorfer dann aber immerhin bis auf 15:10 verkürzen.

An eine wirkliche Wende dachte zu diesem Zeitpunkt aber noch niemand der gut 250 Zuschauer in der Steinberghalle. Söhre erzielte auch den ersten Treffer in Spielabschnitt zwei und erhöhte auf 16:10. Nach knapp vierzig Minuten stand es 20:14 für die Sportfreunde. In das bis dahin recht ansehnliche Spiel der Lakenmacher sieben schlichen sich nun aber technische Fehler und Fehlwürfe ein und die Drittvertretung aus Burgdorf kämpfte sich wieder heran. Mit vier Toren in Folge verkürzten die Gäste innerhalb nur weniger Minuten auf 20:18. Acht Minuten vor Ende der Partie führte Söhre noch immer 23:20. Abermals vier Treffer in Folge durch die Gäste sorgten dann sogar für die erste Burgdorfer Führung zum 23:24. Söhre glich noch einmal aus. Doch 30 Sekunden vor Ende der Partie erzielte Burgdorfs bester Spieler Tobi Ratsch das 22:24 für seine Farben. Söhre kam noch einmal zurück und erzielte durch Jan Philipp Naß, quasi mit dem Schlusspfiff, den 25:25 Ausgleich. Am Ende musste man mit diesem Punktgewinn zufrieden sein im Söhrer Lager, da aufgrund der schwachen 2. Hälfte auch ein Sieg der Gäste nicht unverdient gewesen wäre. Am nächsten Sonntag um 17:00Uhr müssen die Sportfreunde dann auswärts beim Tabellenelften in Stadtoldendorf antreten. Hier muss man an die Leistung der ersten fünfzehn Minuten anknüpfen, um bei den heimstarken Gastgebern vor sicher vollen Rängen bestehen zu können.

Söhre spielte in folgender Besetzung
Pascal Kinzel (TW), Jan Koob (TW), Yannik Ihmann (7), Niklas Ihmann (6), Maxi Kolditz (4), Lukas Range (4), Sebastian Froböse (2), Fabian Schweiger (1), Jan Philipp Naß (1), Philipp Klein, Alexander Thiel, Daniel Sentjurc und Christian Klaproth.

MI

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