Söhre ohne Chance gegen die YoungsterS vom SC Magdeburg
Von Beginn an dominierten die Gäste aus Magdeburg das Tempo. Nach nur fünf Minuten hatte Söhres Coach Sascha Bertow bereits Redebedarf und nahm beim Stand von 0:3 die erste Auszeit. Die SCM Reserve kontrollierte zunächst aber weiter das Geschehen, weil Söhre sich in der Anfangsphase zu viele technische Fehler im Angriff leistete. 1:5, 4:9, 6:10 und 9:11 war der Spielfilm. Nach gut zwanzig Minuten hatten sich die Sportfreunde wieder herangekämpft und glichen durch Alexander Thiel zum 12:12 aus. Kurzzeitig keimte Hoffnung in der heute nicht ganz ausverkauften Steinberghalle auf. Die 320 Zuschauer in der Halle glaubten, das Spiel könnte kippen. Doch die YoungsterS erhöhten weiter die Intensität, stabilisierten ihre Abwehr und zogen bis zur Pause auf 21:14 davon.
Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierte Magdeburg das Spiel, spielte überlegt und insbesondere von den Außenpositionen, sehr effektiv. Die Sportfreunde kämpften und waren auch im Angriff erfolgreich, konnten aber den Rückstand nicht verkürzen, weil man in der Defensive mit den quirligen und gut ausgebildeten Magdeburgern einfach nicht zurechtkam, so daß die Gäste den Vorsprung sogar noch weiter ausbauen konnten und am Ende deutlich und verdient mit 47:37 siegten. Trainer Sascha Bertow zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht und bemängelte in erster Linie das schwache Zweikampfverhalten seines Teams. Mit 26 Gegentoren in einer Halbzeit kann man halt kein Spiel gewinnen. Die Top Scorer im Dress der Sportfreunde waren heute Tom Hanel mit 10 Treffern und Alexander Thiel der 8mal erfolgreich war Nächstes Wochenende ist spielfrei und am Samstag, den 21.09.25 geht es dann gegen eines der Topteams der Liga, wenn der EHV Aue zu Gast in der Steinberghalle ist.
Söhre spielte in folgender Besetzung
Jannis Nowitzki (TW), Lukas Reichenbach (TW), Tom Hanel (10), Alexander Thiel (8), Yannik Ihmann (6), Norman Kordas (4), Linus Freiwald (3), Niklas Ihmann (2), Niklas Tobien (2), Jonas Rost (1), Gunnar Lehrke (1), Johann Scherbanowitz, Philipp Klein und Johannes Kellner.
MI