Söhre zeigt Herz im Spitzenspiel

Die Sportfreunde haben das im Vorfeld angekündigte Spitzenspiel der beiden 3.Liga Absteiger gegen den TV Bissendorf Holte eindrucksvoll für sich entschieden. Vor der lautstarken Kulisse von knapp 400 Zuschauern entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Bis zum Spielstand von 8:8 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Söhres Coach Sascha Bertow hatte sein Team diesmal sehr gut auf den Gegner aus dem Osnabrücker Land eingestellt. Ein 9:0 Lauf der Sportfreunde in den letzten zwölf Minuten vor dem Seitenwechsel brachte Söhre mit 17:8 in Führung.

Eine ganz starke Defensivleistung auf Söhrer Seite sorgte dafür, dass die Gäste in der Offensive immer mehr aus dem Rhythmus gerieten. Dahinter zeigte erneut Niklas Mellmann im Kasten der Sportfreunde eine starke Leistung und wurde zum sicheren Rückhalt seiner Mannschaft. Söhre ging diesmal hohes Tempo, zeigte Leidenschaft und große Einsatzbereitschaft, alles was beim Heimspielauftakt vor Wochen vermisst wurde. Den ersten Treffer in Durchgang zwei erzielten wieder die Sportfreunde und stellten damit auf plus zehn. Auch nach dem Seitenwechsel lies die Heimmannschaft nicht wirklich nach und überzeugte weiter mit einer guten Leistung. Die fantastische Stimmung in der Halle trug ihr Übriges dazu bei. Bissendorf konnten den Abstand kurzzeitig auf sieben Tore reduzieren, mehr aber war heute für die Gäste nicht drin. Söhre zeigte an diesem Abend erstmals genau das, was ein Spitzenteam auszeichnet. Disziplin, Kampfgeist und vor allem ganz viel Herz. Am Ende leuchtete ein verdienter 30:20 Heimsieg an der Anzeigentafel. Erfolgreichste Werfer waren heute Johann Scherbanowitz und Alexander Thiel mit jeweils fünf Treffer. Am nächsten Samstag, dem Tag der deutschen Einheit, steht das nächste Heimspiel an. Tz Gast in der Steinberghalle ist der starke Aufsteiger vom VFL Horneburg. Anpfiff ist um 19:30Uhr. Die Mannschaft hofft nach der guten Leistung wieder auf große Unterstützung.

Söhre spielte in folgender Besetzung

Jannis Nowitzki (TW), Niklas Mellmann (TW), Johann Scherbanowitz (5), Alexander Thiel (5), Niklas Ihmann (4), Jonas Rost (4), Tom Hanel (4), Tom Folger (3), Norman Kordas (3), Yannik Ihmann (1), Gunnar Lehrke (1), Philipp Klein, Niklas Tobien und Johannes Kellner.

MI

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