Söhrer Rumpftruppe unterliegt HSV Warberg/Lelm deutlich

Mit nur sieben Spielern machte sich die männliche A-Jugend auf dem Weg nach Süpplingen, um gegen den HSV Warberg/Lelm anzutreten. Es fehlten Moritz Fürmeier (Knieverletzung) und Marcel Scholz (private Gründe). Darüber hinaus machte sich bei Philipp Kramer die gerade auskurierte Fußverletzung bemerkbar. Auf Spieler der B-Jugend konnte Trainer Detlef Ohmes diesmal nicht zurückgreifen, da diese selbst gegen die HSG Deister Süntel antreten mussten. Die Mannschaft vom HSV Warberg/Lelm erwies sich als der erwartet schwere Gegner. Die Mannschaft verfügt über wurfstarke Rückraumspieler und beherrscht zudem ein sehr effektives Konterspiel. Die Söhrer verschliefen die ersten Minuten komplett, standen in der Abwehr schlecht und ermöglichten dem Gegner immer wieder leichte Tore. Im Angriff lief nicht viel zusammen und zudem war die Fehlwurfquote viel zu hoch. Dazu kam, dass Christian Reimers wegen Nasenblutens für einige Minuten vom Feld musste und die Söhrer Mannschaft mangels Auswechselspielern in Unterzahl spielen musste. Somit lag Warberg/Lelm schon nach zwölf Minuten mit 10:1 in Front. Dieser Vorsprung wurde bis zur Halbzeit auf 21:10 ausgebaut.

In der zweiten Halbzeit kamen die Söhrer etwas besser ins Spiel, was jedoch auch daran lag, dass auf Seiten des Gegners kräftig durchgewechselt wurde. Leider ließen die Söhrer viele klare Einwurfmöglichkeiten liegen, was häufig mit Gegentoren durch Tempogegenstöße bestraft wurde. Am Ende hieß es 36:22 für den HSV Warberg/Lelm. Mit etwas mehr Konzentration beim Abschluss hätten die Söhrer Jungs die Niederlage in engeren Grenzen halten können. Auf der anderen Seite ist der HSV Warberg/Lelm ein homogen besetztes Team, das sicherlich bei der Vergabe der Oberligaplätze ein Wörtchen mitzureden hat.

Für Söhre spielten Marcell Gatzemeyer im Tor, Sönke Breitmeyer, Philipp Kramer (2 Tore), Julian Modrejewski (8), Christian Reimers (1), Michel Schneider (5) und Noah Schwarz (6).

LF

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