Spiel mit komplett unterschiedlichen Hälften lässt Rückspiel um Regionsmeisterschaft völlig offen

Der sportliche Anreiz, die Regionsmeisterschaft zu erringen, mag nicht unbedingt den höchsten Stellenwert haben, trotzdem wollte das Team von Guido Meyer nach dem Staffelsieg in der Regionsoberligastaffel 2 auch gerne gegen den Meister der Parallelstaffel, die HSG Schaumburg-Nord 2, das Hinspiel um den Titel gewinnen. Doch der Zeitpunkt für die angesetzten Spiele war für beide Mannschaften nicht gerade ideal, denn direkt vor dem Hinspiel hatte der Gastgeber seine Mannschaftsfahrt angesetzt und vor dem Rückspiel würde dann zum Ausgleich der Rückraum der Söhrer Malle unsicher machen, somit wäre es kein schlechte Idee, ein kleines Polster aus der ersten Partie mit in die zweite Begegnung zu nehmen.

 

 

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Söhre beendet Oberligasaison mit Punkteteilung

Im letzten Punktspiel der Oberligasaison 2018/19 mussten sich die Sportfreunde mit einem Punkt gegen den bereits feststehenden Absteiger aus Braunschweig begnügen. Söhre begann stark, führte nach fünf  Minuten mit  5:0. Alle fünf Treffer erzielt durch Yannik Ihmann, der von seinen Nebenleuten  immer wieder in gute Wurfpositionen gebracht wurde. Mitte der ersten Halbzeit stand es 11:5 für die Sportfreunde und für die meisten Zuschauer in der prall gefüllten Steinberghalle  schien der Sieger bereits festzustehen.  Zumal  Söhres 21jähriger Rückraumspieler Yannik Ihmann in dieser Phase von den Gästen nicht in den Griff zu bekommen war  und nach Belieben traf. Er allein erzielte zehn der ersten elf Söhrer Treffer. Danach aber schlichen sich einige Fehler ins Söhrer Spiel ein.  Chancen wurden nicht konsequent genutzt, Angriffe etwas überhastet abgeschlossen und auch der Abwehrverbund wackelte. Durch die Söhrer Nachlässigkeiten kam  Braunschweig wieder heran. Die Gäste aus der Löwenstadt agierten dabei keinesfalls wie ein Absteiger und wussten spielerisch, vor allem aber kämpferisch zu gefallen. Kurz vor dem Seitenwechsel stand es nur noch 14:13, ehe Daniel Hoppe mit seinem Treffer zum 15:13 den Halbzeitstand markierte.

Im zweiten Durchgang legte Söhrer immer wieder vor, aber die Gäste ließen sich nicht wirklich abschütteln. Die Spielstationen waren 18:16, 21:19 und 24:20. Beim Spielstand von 25:25 war das Spiel dann wieder völlig offen und beide Mannschaften hatten die Möglichkeit das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden.  Als der Schlusspfiff ertönte und ein 27:27 an der Anzeigentafel  leuchtete, war es zumindest vom Spielverlauf gesehen, ein gerechtes Ergebnis, weil das Team von Söhres Coach Sven Lakenmacher es frühzeitig verpasste den berühmten Sack zuzumachen. Bester Werfer im Söhrer Team war heute Yannik Ihmann der 17 Tore! erzielen konnte. Neben ihm wussten auch beide Torhüter, Eric Prützel und Jan Koob ,zu gefallen. Für die Sportfreunde war es nach dem 7. Platz in der letzten Saison, in der diesjährigen Endabrechnung der 5. Tabellenplatz.  Das war deutlich über den Erwartungen, zumal die zweite Oberligasaison nach dem Aufstieg immer als etwas schwieriger  angesehen wird.  Im Söhrer Lager darf man nun gespannt sei, wie sich das Team in der nächsten Saison schlagen wird. Am Ende durfte man sich bei den Sportfreunden doch noch über einen Titel  freuen. Mit 198 Treffern und einem Durchschnitt von 7,62 Toren pro Spiel wurde Yannik Ihmann Torschützenkönig der Oberliga Niedersachsen. Unter die Top Ten Torschützenliste schaffte es auch sein Bruder Niklas, der in der Endabrechnung mit 163 Treffern Platz 5 belegte.

Söhre spielte in folgender Besetzung

Eric Prützel (TW), Jan Koob (TW), Yannik Ihmann (17), Niklas Ihmann (3), Nils Wilken (2), Daniel Hoppe (1), Daniel Sentjurc (1), Simon Kullig (1), Sebastian Froböse (1), Alexander Thiel (1), Fabian Schweiger,  Philipp Klein,  Julius Bartels und Julian Modrejewski.

MI

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Zweite Herren verabschieden sich mit Galavorstellung gegen Bothfeld 2 von der Regionsoberliga in die Landesliga

Was ist angemessen, wenn man den Aufstieg schon zwei Spieltage vor Saisonende fest in der Tasche hat, Spaßhandball oder das Erfolgskonzept durchziehen? Eine Frage, die durchaus ernsthaft im Team der zweiten Söhrer Herren diskutiert wurde, doch letztlich war die Meinung klar, die Verpflichtung gegenüber den Fans und die Achtung des Gegners verlangt grundsätzlich immer maximalen sportlichen Einsatz. Und heiß auf Buden sind die Ballermänner aus Söhre sowieso und da sollte es noch mal ein Torfestival gegen die zweite Vertretung des bereits feststehenden Absteiger vom TuS Bothfeld v. 1904 geben, so zumindest Vorstellung der Gastgeber über den Spielverlauf.

Die Männer von Coach Guido Meyer beginnen, wie man ihr Spielsystem aus der Saison kennt. Aus knallharter Abwehr geht es blitzschnell nach vorne, Daniel Breitmeyer geht den Konter zum 1:0, Julian (Jewlz) Modrejewski bekommt den langen Pass von Torwart Marvin Engelhardt und erzielt das 3:0 in der 4 Minute. Für Söhre läuft’s, der Breitmeyer Express mit Florian von halbrechts und Cousin Daniel über links außen punktet jeweils doppelt, die Spielzeituhr zeigt ein 7:1 in der 8 Minute. Die Gäste aus Bothfeld haben erhebliche Probleme mit der Kontrolle des Spielgerätes, der Ball wird schon mal mit Wucht als Aufsetzer geworfen und geht über die Latte oder verlässt wie in der 9 Minute die Wurfhand unkontrolliert, als Marvin Engelhardt einen Kopftreffer wegstecken muss. Wenn der Söhrer Rückraum sich ausnahmeweise mal dezent zurücknimmt, es gibt ja noch die Kreisspieler, Noah Schwarz lässt sich auch vom Ziehen am Trikot nicht beeindrucken, erhöht auf 9:2, Cedrik (CR7) Rodemann verzögert einen Moment, macht den Ball dann mit Auge zum 10:3 rein. Der Gastgeber zieht das Tempo an, Kevin Sieler greift sich 3 Tempogegenstöße ab, in der 17 Minute liegt Söhre bereits 15:3 in Front. Nicht umsonst hat Söhres Zweite den Ruf der Torfabrik, Cedric Fernandez erobert den Ball in der Abwehr, gibt Patrick Schulenburg den langen Pass für seinen dritten Treffer, der revanchiert im drauffolgenden Angriff und lässt Cedric den Vortritt zum 19:3 nach 20 Minuten. Auch wenn man von der Torfolge im Minutentakt etwas abweicht, Bothfelds Durchatmen ist nur kurz, erneuter 5 Sekunden Angriff, Florian Breitmeyer erhöht per Stemmwurf auf 23:4 nach 25 Minuten und auch Tor 24 und 25 gehen auf sein Konto.  Fast wäre Söhres Keeper Marvin Engelhardt noch ein Kunststück geglückt, kurz vor der Pause senkt sich sein 40 Meter Wurf hinter dem Keeper der Gäste auf die Querlatte, doch für Heim sollte auch ein 25:6 zur Pause mehr als ausreichend sein.

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