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Für Söhres zweite Herren war die weiteste Auswärtsfahrt der Landesliga Süd mit einer negativen Erfahrung aus der letzten Saison vorbelastet. Fast genau vor einem Jahr hatte es bei der HSG Schoningen/Uslar/Wiensen eine herbe Niederlage mit 15 Toren Unterschied gehagelt, dieser Stachel saß immer noch tief. In der aktuellen Spielsaison lief es für die Gastgeber allerdings eher durchwachsen, 5 Siegen standen 3 Niederlagen gegenüber, zuhause allerdings hatte man noch eine reine Weste. Die Mannschaft von Trainer Philipp Kouba reiste dennoch als Favorit an, immerhin mussten die Söhrer erst einen einzigen Punkt in Rosdorf abgeben. Zurück von der Verletztenliste durften Gunnar Lehrke und Christian Klaproth wieder mitmischen, wodurch Söhres Trainer auf eine volle Bank zurückgreifen konnte.

Erst am Sonntag zu spielen hat den Vorteil, dass man schon mal schauen kann, wie sich die direkte Konkurrenz geschlagen hat. Völlig unerwartet unterlag am Samstag die HSG Schoningen/Uslar/Wiensen in Lafferde und der HSV Warberg/Lelm II musste bei der HG Elm eine Niederlage hinnehmen. Die größte Überraschung gab es jedoch bereits am Freitag, an dem Söhres aktueller Gast, die HSG Bad Harzburg/Vienenburg als Tabellenletzter dem Tabellenzweiten MTV Rosdorf ein Unentschieden abtrotzte. Söhres Trainer Philipp Kouba hatte also allen Grund, sein Team darauf einzuschwören, in der Landesliga Süd kein Team zu unterschätzen, zumal mit dem Ausfall von Moritz Fürmeier, Gunnar Lehrke und Christan Klaproth sich der Abwehrblock erst einmal neu orientieren musste.

Als Tabellenführer muss man sich damit abfinden, in der Rolle des Gejagten zu sein, dem jedes Team ein Bein stellen möchte. Während Chef-Coach Philipp Kouba durch Einsatz in Söhres erster Mannschaft verhindert war, musste Spielertrainer Florian Breitmeyer die Verantwortung übernehmen, im Auswärtsspiel in Geismar den Platz 1 in der Landesliga Süd zu verteidigen. Laut aktuellem Tabellenplatz eigentlich eine klare Sache, denn der MTV Geismar stand mit nur 3 Zählern auf einem Abstiegsrang, doch im letzten Jahr hatte Söhre auch nur einen hauchdünnen Sieg einfahren können, also war man vorgewarnt. Entscheidend durfte sein, ob der Mittelblock nach dem krankheitsbedingten Ausfall von Moritz Fürmeier und Gunnar Lehrke bestehen werden könnte.