Durch diese Niederlage beim Tabellenletzten in Leipzig und die überraschenden Punktgewinne der Mitkonkurrenten aus Oranienburg gegen HC Eintracht und der HSG Ostsee gegen Rostock, braucht man nun in den letzten fünf Pflichtspielen mindesten zwei, besser drei Siege und das ist in der augenblicklichen Verfassung der Mannschaft nur schwer vorstellbar, zudem muss man noch auf Ausrutscher der Mitkonkurrenten hoffen. Söhre reiste mit großer Fanunterstützung nach Leipzig, dafür aber mit nur 12 Spielern, da Alex Thiel, Linus Freiwald und Johann Scherbanowitz wegen Krankheit die Reise nach Leipzig erst gar nicht angetreten sind. Leipzig hatte zu Beginn leichte Vorteile, weil Söhre sich mehr technische Fehler und Fehlwürfe leistete. Der Spielfilm war 2:0, 4:2, 7:5, 8:6 und 12:9. Ein 4:0 Lauf der Sportfreunde durch Treffer von Niklas Ihmann, Tom Hanel, Norman Kordas und Jonas Rost sorgte vier Minuten vor der Halbzeitpause für die erste Gästeführung. 12:13 lagen die Gäste aus dem Handballdorf in Front. Den letzten Angriff in Durchgang eins, beim Stand von 14:14, verdaddelten die Sportfreunde unnötigerweise, so dass Leipzig sogar mit dem Halbzeitpfiff 15:14 in Führung ging.