Die Fahrt ins knapp 450km km entfernte Stralsund stand unter keinem guten Stern. Die Sportfreunde mussten auf Johannes Kellner und Linus Freiwald verzichten, Jannis Nowitzki konnte aufgrund einer Knieverletzung ebenfalls nicht eingesetzt werden und zu allem Unglück konnte auch Söhres Topscorer Tom Hanel die Reise erst gar nicht antreten, da er sich beim Abschlusstraining am Sprunggelenk verletzt hatte. Aufgrund der vielen Ausfälle verstärkte Joey Wattenberg aus der Söhrer Reserve das Team. Der Start in die Partie verlief alles andere als gut. Stralsund ging schnell mit 3:0 in Führung. Nach gut zwölf Minuten hatte Söhres Coach Sascha Bertow bereits erstmals Redebedarf, da die Sportfreunde da schon mit 10:2 im Rückstand lagen. Die Auszeit brachte wenig, denn der SHV bestimmte weiter Ball und Gegner nach Belieben. 14:4 und 18:8 waren die Zwischenstände. Ein Debakel für die Sportfreunde bahnte sich an. Bis zur Halbzeit konnte man dann noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, so dass beim Spielstand von 19:13 die Seiten gewechselt wurden.