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Abstiegskrampf gegen Oranienburg – Punkteteilung nutzt beiden Teams nichts

Die knapp 400 Zuschauer in der Steinberghalle sorgten wieder mal für eine stimmungsvolle Kulisse, was sie allerdings heute zu sehen bekamen, war alles andere als ein Handballleckerbissen.  Yannik Ihmann und Jonas Rost brachten die Sportfreunde zwar mit 2:0 in Führung, doch beiden Mannschaften merkte man schon zu Beginn den enormen Druck an. Nach fünfzehn gespielten Minuten stand es 6:5 für Söhre in dieser bis dato niveaulosen Partie. Das Spiel verlief bis zur Halbzeit recht ausgeglichen. Söhre legte zwar ständig vor, konnte sich aber nicht entscheidend absetzen. Der Spielfilm war 8:6, 10:8 und 11:9. Beim Stand von 12:10 wurden dann die Seiten gewechselt.

 

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Söhres Zwoote schickt den SV Alfeld 2 mit Auswärtssieg zurück in die Landesliga

Zugegeben, eine echte Chance für einen Klassenerhalt hatte die zweite Vertretung des SV Alfeld auch vor der Partie gegen Söhres zweite Herren nicht mehr wirklich gehabt, denn dafür hätte man alle restlichen Spiele gewinnen und zudem der Drittletzte aus Schaumburg alles abgeben müssen. Für Söhre sollte das Gastspiel gegen den, mit nur zwei Siegen in der bisherigen Spielzeit ausgestatteten SV Alfeld 2, eigentlich ein Spaziergang sein, doch es heißt nicht umsonst, angeschlagene Boxer seien am gefährlichsten. Bis auf den an Söhres erste Herren ausgeliehenen Joey Wattenberg, konnte Trainer Florian Breitmeyer auf einen vollen Kader zugreifen, der einzige Wehrmutstropfen war jedoch, dass man trotz guter Medienpräsenz wohl nur wenige eigene Fans zur Derby Anreise nach Alfeld bewegen können würde, denn annähernd zeitgleich mussten Söhres erste Herren um den Klassenerhalt gegen Oranienburg in der Steinberghalle antreten.

 

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Lukas Reichenbach sichert Auswärtspunkt nach fulminanter Aufholjagd

Die Fahrt ins knapp 450km km entfernte Stralsund stand unter keinem guten Stern. Die Sportfreunde mussten auf Johannes Kellner und Linus Freiwald verzichten, Jannis Nowitzki konnte aufgrund einer Knieverletzung ebenfalls nicht eingesetzt werden und zu allem Unglück konnte auch Söhres Topscorer Tom Hanel die Reise erst gar nicht antreten, da er sich beim Abschlusstraining am Sprunggelenk verletzt hatte. Aufgrund der vielen Ausfälle verstärkte Joey Wattenberg aus der Söhrer Reserve das Team. Der Start in die Partie verlief alles andere als gut. Stralsund ging schnell mit 3:0 in Führung. Nach gut zwölf Minuten hatte Söhres Coach Sascha Bertow bereits erstmals Redebedarf, da die Sportfreunde da schon mit 10:2 im Rückstand lagen. Die Auszeit brachte wenig, denn der SHV bestimmte weiter Ball und Gegner nach Belieben. 14:4 und 18:8 waren die Zwischenstände. Ein Debakel für die Sportfreunde bahnte sich an. Bis zur Halbzeit konnte man dann noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, so dass beim Spielstand von 19:13 die Seiten gewechselt wurden.

 

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Am Ende die Nase vorn, Söhres zweite Herren sichern mit starken Schlussminuten den Heimerfolg gegen die HSG Schaumburg 2

Im Hinspiel hatten sich die Söhrer Mannen um Coach Florian Breitmeyer relativ klar gegen die Handballspielgemeinschaft aus dem Bad Nenndorfer Umfeld durchsetzen können, doch der Heimsieg der HSG Schaumburg 2 gegen den Tabellenführer MTV Geismar in der Vorwoche, sollte jedem klar machen, dass man keinen lockeren Spaziergang in der Steinberghalle zu erwarten hatte. Im Gegensatz zur zurückliegenden Niederlage beim MTV Rosdorf, stand wieder eine volle Bank zur Verfügung, jediglich Joey Wattenberg war an Söhres erste Herren für das parallel stattfindene Auswärtsspiel in Stralsund ausgeliehen worden.

 

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Starke Vorstellung der Sportfreunde reicht nicht aus – 31:35 Heimniederlage gegen Empor Rostock

Es war eine gute Leistung, die das Team von Sascha Bertow am Wochenende gegen den Aufstiegsaspiranten aus Rostock bot, am Ende unterlag man vor knapp 400 Zuschauern aber dennoch mit 31:35. In einem über weite Strecken ausgeglichenem Spiel erzielten die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern die ersten beiden Treffer der Partie. Söhre kam dennoch sehr gut in die Partie und glich nach knapp fünf gespielten Minuten zum 4:4 aus. Danach entwickelte sich ein sehr schnelles Spiel auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich absetzen und beide Teams boten zum Teil sehenswerten Tempo-Handball. Der Spielfilm in den ersten zwanzig Minuten von Halbzeit eins war wie folgt 6:6, 9:9, 11:11 und 13:13. Ein 4:0 Lauf der Gäste brachten den Favoriten dann aber mit 13:17 in Front. Durch Treffer von Norman Kordas, zweimal Niklas Ihmann und Tom Hanel konnten die Sportfreunde sich aber innerhalb weniger Minuten wieder herankämpfen und den Anschluß wieder herstellen. Beim Seitenwechsel führte dann der SC Empor Rostock mit 17:18.

 

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Die Körner reichen nur für 40 Minuten, am Ende müssen Söhres zweite Herren eine deutliche Niederlage gegen den MTV Rosdorf hinnehmen.

Im Hinspiel war es eine knappe Partie gewesen, erst in den letzten 5 Minuten konnte der MTV Rosdorf das Match für sich entscheiden und zwei Punkte aus der Steinberghalle mitnehmen. Söhres zweite Herren hatten also noch eine Rechnung offen und natürlich wollte man mit einem Auswärtssieg in Rosdorf auch verhindern, dass die Gastgeber wieder in der Tabelle der Verbandsliga Süd an Söhre vorbeiziehen würden. Dunkle Wolken hatten sich allerdings schon im Vorfeld abgezeichnet, denn die Trainingsbeteiligung der letzten Wochen war aus vielerlei Gründen eher mau und auch für das anstehende Topspiel der Liga lagen gleich 4 Absagen vor. Trainer Florian Breitmeyer blieb darum nicht anderes als die Flucht nach vorne übrig, er forderte von seinem Team ein besonnenes Spiel mit wenig Fehlern, konzentrierte Deckungsarbeit und vor allen Dingen durfte man sich nicht in eine Situation bringen lassen, ständig im Zugzwang zu sein.

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Da war mehr drin für die Sportfreunde – 32:30 Niederlage bei der HSG Eider Harde

Schon vor dem Start gab es die erste schlechte Nachricht für das Söhrer Team, denn Youngster Linus Freiwald hatte sich beim Abschlußtraining verletzt und konnte nicht eingesetzt werden. Zudem fehlte verletzt weiter Niklas Tobien, dafür sprang „Oldi“ Maximilian Kolditz ein. Trotz fünfstündiger Anreise ins Schleswig-Holsteinische Hohn kamen die Sportfreunde diesmal sehr gut in die Partie und gingen mit 0:1 in Führung. Jonas Rost war der Torschütze. Söhre spielte vorne geduldig und erarbeitete sich gute Chancen. Tom Folger, zweimal Norman Kordas und Niklas Ihmann sorgten nach nur fünf gespielten Minuten für das zwischenzeitliche 2:5. Söhres defensiv gestaffelte Deckung stand gut, so dass der Vorsprung auf 4:8 ausgebaut werden konnte. In dieser Phase des Spiels versäumten es die Sportfreunde den Vorsprung weiter auszubauen, weil wiedermal viele gute Einwurfmöglichkeiten leichtfertig vergeben wurden. Eider Harde nutzte die Söhrer Nachlässigkeiten, kämpfte sich wieder heran und glich zehn Minuten vor der Halbzeit erstmals wieder zum 10:10 aus. Der weitere Spielverlauf war 12:12, 13:13 und 14:14. Zur Pause stand es 15:15.

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Starke Defensivleistung bringt Söhres zweiten Herren doppelten Punktgewinn gegen den MTV Großenheidorn 2

Durch die Niederlagen der Konkurrenz aus Rosdorf und Langenhagen am Vortag, war für Söhres zweite Herren die Chance geben, mit einem Sieg gegen die zweite Vertretung der MTV Großenheidorn auf Platz 3 in der Tabelle der Verbandsliga Süd vorzurücken. Die Voraussetzungen waren auf jeden Fall gut, denn mit Hinspiel hat man auswärts einen klaren Sieg gegen die junge Truppe des MTV einfahren können. Unterschätzen wollte Trainer Florian Breitmeyer den Gegner aber keinesfalls und man würde sich auf ein temporeiches Spiel einstellen müssen, in dem aggressive Abwehrarbeit und sicherer Torwartrückhalt gefragt war. Nach der Absage von Torwart Julian Bogisch aus privaten Gründen, hatte hat der Coach seine Beziehungen spielen lassen und mit Söhres Torwartlegende Pascal Kinzel, einen ganz dicken Fisch für eine einmalige Aushilfe an Land gezogen.

 

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Transfer-Coup: Söhre präsentiert neuen Torwart

Die Sportfreunde haben für die kommende Saison Niklas Mellmann verpflichtet. Der Keeper, der aktuell beim Ligakonkurrenten MTV Braunschweig zwischen den Pfosten steht, wird in der Spielzeit 2026/27 das Tor der Sportfreunde hüten. Sein Vertrag gilt sowohl für die 3.Liga als auch für die Regionalliga. Mit dieser Verpflichtung haben die Sportfreunde zukünftig einen etablierten Drittligakeeper in ihren Reihen, der auch menschlich perfekt ins kleine Handballdorf passen wird. Der 22 jährige Braunschweiger war der absolute Wunschkandidat der Sportfreunde. Niklas hat seine Handballlaufbahn beim MTV Dannenberg begonnen, später im Jugendbereich unter anderem für den HV Lüneburg und Eintracht Hildesheim gespielt und war während dieser Zeit auch Torwart der HVN Auswahl.

MI

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