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Welch peinliche Nummer im Hinspiel, Hornburgs einzige Zähler auf dem Punktekonto hatten freundlicherweise Söhres zweite Herren beim Tabellenletzten der Landesliga Süd gelassen. In eigener Halle war also Wiedergutmachung Pflicht, doch Trainer Philipp Kouba standen nach dem krankheitsbedingten Fehlen von Cedric Fernandez, Daniel Hoppe und Christian Klaproth wenig Wechselalternativen im Rückraum zur Verfügung, zudem war Lucas Engelke nach einer Handverletzung auch noch nicht wieder am Kreis einsatzfähig.

 

Wie Söhres Erste hatte auch die zweite Herrenmannschaft etliche Verletzungsausfälle im Auswärtsspiel des letzten Wochenendes zu kompensieren. Bei Christian Klaproth ist es die Schulter, bei Cedric Fernandez die Bänder und Daniel Hoppe laboriert immer noch mit Rückenschmerzen, damit fielen im Rückraum sämtliche Wechseloptionen aus. Doch man sollte nicht schon im Vorfeld nach Ausreden suchen, immerhin konnte Söhre im Hinspiel das Team aus Lafferde klar mit 32:16 dominieren, da dürfte doch im Rückspiel eigentlich nichts anbrennen. Dennoch hatte Daniel Hoppe als Interimscoach seinem Team nachdrücklich mitgegeben, dass man keineswegs einen Selbstläufer erwarten könne und für einen Sieg voller Einsatz nötig sei.

Spieltechnisch kennzeichnete die Partie gegen den Northheimer HC 2 bereits den Auftakt der Rückrunde in der Landesliga Süd, allerdings stehen wegen der Corona Pause vor Weihnachten noch die Hinrundenansetzungen gegen den TuS GW Himmelsthür und die SG Spanbeck/Billingshausen aus. Leider konnten 4 Wochen Handballpause die Infektionslage nicht durchbrechen und obwohl jede Spielansetzung aktuell unter 2G+ Bedingungen geschieht, gibt es ein ungutes Gefühl für alle Beteiligten inklusive. Rein sportlich jedoch durfte Trainer Philipp Kouba aus dem Vollen schöpfen, nach zwei Wochen der Vorbereitung waren bis auf Daniel Hoppe alle Spieler an Bord.

Der Gastgeber bringt eine junge Truppe aufs Parkett und legt zum 1:0 vor, doch trotz des jungen Durchschnittsalters können die Northeimer das Söhrer Tempo nicht mitgehen. Je dreimal Julian Modrejewski und Florian Breitmeyer aus dem Rückraum und einmal Lucas Engelke frei vom Kreis, beim 2:7 nach siebeneinhalb Minuten greift Heim konsterniert zur Auszeit. Zwar gelingt ein Anschlusstor, doch der Söhrer Torreigen geht munter weiter. Tim-Luca Kleimann trägt auf der linken Seite die Tempogestöße vor, seine drei Treffer in Serie lassen das Torkonto in den 20-zigsten Minute auf 6:14 anwachsen. Die Heimmannschaft stellt auf eine 5:1 Deckung um und Söhres Tormaschine kommt ein bisschen ins Stocken. Die Rückraumtreffer lassen sich jetzt nicht mehr so einfach erzielen, dafür eröffnen sich mehr Chancen im eins gegen eins, die Moritz Fürmeier und Christian Klaproth gerne annehmen, mit einem deutlichen 13:20 geht es in die Halbzeitpause.